Blick über den Jordan auf eine Kirche an der Taufstelle Jesu "Al-Maghtas" am 11. März 2021 von Qasr al-Yahud (Israel) aus. Im Vordergrund: Hinweisschild mit der Aufschrift "Border ahead". Bild: Andrea Krogmann/KNA

Israel gründet Arbeitsgruppe zu 2.000 Jahre Taufe Jesu

2030 steht der Nahe Osten im Zeichen der 2.000-Jahr-Feier der Taufe Jesu im Jordan. Nach Jordanien hat auch Israel Vorbereitungen angekündigt. Erwartet werden Millionen Pilger.

Nach Jordanien hat auch Israel Vorbereitungen zur Feier des 2.000. Jahrestags der Taufe Jesu 2030 angekündigt. Außenminister Gideon Saar richtete eine Arbeitsgruppe zur Stärkung des Dialogs mit Kirchen und christlichen Führern weltweit ein, teilte das Ministerium am Mittwochabend mit. Geleitet wird sie vom Sonderbeauftragten des Landes für die christliche Welt, George Deek.

Zudem werde sich das Land auf die Ankunft von Millionen erwarteten christlichen Pilgern zu dem Anlass vorbereiten, so das Ministerium. Saar sprach von einem „Meilenstein für die christliche Welt“. Es handele sich um „ein Ereignis von tiefgreifender spiritueller Bedeutung für mehr als zwei Milliarden Christen weltweit“. Es stelle eine Gelegenheit für Christen dar, das Heilige Land zu besuchen und sich an der Wiege der Christenheit mit den Wurzeln ihres Glaubens zu verbinden.

Jordanien hatte im Mai die „Initiative 2030“ zum 2.000-Jahr-Jubiläum der Taufe Jesu vorgestellt. Dafür soll unter anderem die Infrastruktur an der als Taufstelle Jesu verehrten Stätte Al-Maghtas am jordanischen Ufer des Jordans verbessert werden. Das Land hat in den vergangenen Jahren massiv in den Ausbau und die Entwicklung der Stätte investiert. Auch Israel hat die Zugänglichkeit des Westufers des Jordans und der als Kasr al-Jahud bekannten Stätte vorangetrieben.

Text: KNA | Bild: Andrea Krogmann/KNA

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