Manila auf den Philippinen. Bild: andriano_cz/stock.adobe.com (Symbolbild)

Beben, Sturm und Vulkanausbruch auf den Philippinen

Schwere Tage auf den Philippinen. Der Inselstaat liegt am Pazifischen Feuerring und ist besonders anfällig für Naturkatastrophen. Mit Vulkanausbruch und Erdbeben kamen zwei nacheinander – und mehr Unheil kündigt sich an.

Nach einem Vulkanausbruch und einem starken Erdbeben in kurzer Folge ist die Bevölkerung auf den Philippinen in Alarmbereitschaft. Infolge des Erdbebens am Montag ordnete der Gouverneur der betroffenen Provinz Ost-Samar, Ralph Vincent Evardone, die Aussetzung des Schulunterrichts und des Betriebs von Behörden an. „Bleiben wir zunächst in unseren Häusern und kümmern wir uns um unsere Familien“, mahnte der Gouverneur über Soziale Medien. Es bestehe die Möglichkeit von Nachbeben und Tsunamis.

Ein Beben mit einer Stärke von 6,1 auf der Richterskala erschütterte am Montagnachmittag die Region. Das Beben hatte sich in einer relativ geringen Tiefe von zehn Kilometern unter der Oberfläche ereignet, wie das philippinische Institut für Vulkanologie und Seismologie (Phivolcs) mitteilte.

Schon am Wochenende mussten nach dem Ausbruch des Vulkans Mayon auf der Hauptinsel Luzon nach Angaben des Amtes für Zivilschutz mindestens 30.500 Familien in 87 Dörfern der Region evakuiert werden. Der Ausbruch habe zu einem massiven Ascheregen geführt.

Zusätzlich wird voraussichtlich am kommenden Wochenende ein tropischer Wirbelsturm den Inselstaat erreichen, wie die philippinische Wetterbehörde Pagasa am Montag mitteilte. Die Philippinen werden jährlich von durchschnittlich 20 tropischen Zyklonen heimgesucht. Laut Experten werden Zyklone durch den Klimawandel zwar nicht häufiger, aber immer extremer.

Text: KNA | Bild: andriano_cz / stock.adobe.com (Symbolbild)

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