Ungewohnt scharf hatte Papst Leo XIV. am Dienstagabend die Vernichtungsdrohung von US-Präsident Trump gegen den Iran verurteilt. Nach der nun angekündigten Waffenruhe zeigt er sich zufrieden – und ruft zum Gebet auf.
Mit Blick auf die zahlreichen Kriege in der Welt hat der Papst schon an Ostern zu einem großen Friedensgebet im Petersdom aufgerufen. Am Mittwoch teilte der Vatikan nun mit, die Gebetswache unter Leitung von Leo XIV. finde am Samstag (11. April) um 18 Uhr in der Basilika statt. Papst Leo erneuerte bereits in der Generalaudienz am Mittwochmorgen seine Einladung, einen Moment des Gebetes für den Frieden mit ihm zu teilen.
Bei seinem Auftritt vor zehntausenden Menschen auf dem Petersplatz begrüßte er die nun vereinbarte zweiwöchige Waffenruhe in Nahost zwischen den USA und dem Iran. „Ich rufe dazu auf, die schwierigen diplomatischen Bemühungen mit Gebet zu begleiten“, sagte er. Nur durch Verhandlungen könne ein Ende der Feindseligkeiten erreicht werden. „Und ich hoffe, dass die Bereitschaft zum Dialog dazu beitragen kann, auch andere Konfliktsituationen in der Welt zu lösen“, so der seit genau elf Monaten amtierende Papst.
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Text: KNA | Bild: Cristian Gennari/Romano Siciliani/KNA







