Das Osteuropa-Hilfswerk Renovabis und der katholische Sender Domradio.de starten einen gemeinsamen Podcast. Unter dem Titel „Ostblick“ wollen sie künftig Einblicke in Lebensrealitäten in Osteuropa geben – jenseits gängiger Klischees.
In zunächst sechs Folgen soll der Podcast den Blick jeweils auf ein Land der Region richten. Zum Auftakt stehen junge Studierende in der Ukraine im Mittelpunkt. Sie berichten über ihren Alltag im Krieg und ihr freiwilliges Engagement: Neben dem Studium organisieren sie Hilfsaktionen und kochen für Bedürftige sowie für Soldaten an der Front. Im Gespräch mit Podcast-Host Elena Hong schildern sie ihre Ängste, Hoffnungen und Beweggründe für ihren Einsatz. Zur Einordnung ist in der ersten Folge Katharina Ebel mit dabei. Die Renovabis-Referentin hat bei vielen Besuchen in der Ukraine selbst die Zusammenarbeit von Zivilgesellschaft und kirchlichen Hilfswerken erlebt.
Weitere Episoden führen unter anderem nach Armenien, wo Geflüchtete aus Bergkarabach durch kreative Projekte eine neue Heimat finden, in den Kosovo, wo Schulen interreligiöses Lernen in den Alltag zu integrieren suchen, sowie in die Republik Moldau, wo Pflegekräfte sich um besonders verletzliche ältere Menschen kümmern.
Ziel des Podcasts sei es, ein vielschichtiges Bild Osteuropas zu zeichnen, betont Domradio-Chefredakteur Renardo Schlegelmilch. Man wolle nicht über die Menschen der Region sprechen, sondern mit ihnen. Auch Renovabis hebt den Mehrwert der Kooperation hervor. „Durch die enge Vernetzung von Renovabis mit unseren Partnern im Osten Europas und das journalistische Gespür von Domradio.de entstehen Geschichten jenseits von Klischees und nah an den Menschen, die sich jeden Tag für ihre Region und ihre Mitmenschen einsetzen“, sagt Matthias Dörr, der die Abteilung für Kooperation und Kommunikation bei Renovabis leitet.
Podcast hören
„Ostblick – der Podcast über Osteuropa“ erscheint ab dem 8. April wöchentlich auf Domradio.de, gängigen Podcast-Plattformen sowie immer samstags um 19 Uhr im Radioprogramm des Senders.
Text: dr/weltkirche.de mit Information von Renovabis | Bild: Domradio






