Mit einem Gottesdienst ist die traditionelle Fastenaktion der katholischen Kirche gestartet worden. Im Mittelpunkt diesmal: die Situation junger Menschen in benachteiligten Weltreligionen am Beispiel Kameruns.
Mit Appellen zu mehr Engagement für Frieden und gegen soziale Ungleichheit in der Welt hat das katholische Hilfswerk Misereor seine diesjährige Fastenaktion eröffnet. Inhaltliche Akzente bei dem Gottesdienst am Sonntag im hessischen Hofheim setzten die bischöfliche Bevollmächtigte im Bistum Limburg, Hildegard Wustmans, und der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz und Bischof von Limburg, Georg Bätzing.
„In welche Zukunft gehen wir, in der die Erde ausgebeutet wird, Ressourcen geraubt werden, der Klimawandel voranschreitet?“, fragten Wustmans und Bätzing in ihrer Dialogpredigt. „Und wo stehen wir dann? Auf welcher Seite?“ Die Fastenaktion steht diesmal unter dem Motto „Hier fängt Zukunft an“. Sie lädt ein, sich mit der Situation junger Menschen in benachteiligten Weltregionen auseinanderzusetzen.
Am Beispiel von Ausbildungsprojekten der Misereor Partner-Organisation Codas-Caritas Douala im afrikanischen Kamerun werde dabei deutlich, wie Menschen über die Förderung beruflicher Bildung und persönlicher Weiterentwicklung neue Chancen eröffnet würden, hieß es.
Am 22. März, dem 5. Fastensonntag, findet in allen katholischen Kirchengemeinden Deutschlands die Kollekte für die Arbeit von Misereor statt.
Text: KNA | Bild: Harald Oppitz/KNA
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