
Fünf Module, vier Online-Gespräche mit Fachleuten aus aller Welt und ein eigenes Projekt vor Ort: Anfang Oktober ist in Fulda „one world – one spirit – one people“ zu Ende gegangen. Die Weiterbildung zeigte Seelsorgenden und Ehrenamtlichen, wie sie weltkirchliche Themen in ihrer pastoralen Arbeit einbringen können.

Papst Johannes Paul II. startete die Tradition der katholischen Weltjugendtage vor über 40 Jahren. Seither kamen viele junge Menschen aus aller Welt zu diesen internationalen Treffen und noch immer ziehen die Glaubens-Events Zehntausende an; Treffpunkt nächstes Jahr: Südkorea.

Vor 70 Jahren gingen in Ungarn Tausende gegen die kommunistische Regierung auf die Straße. Die Bischöfe des Landes feiern zum Gedenken einen Gottesdienst – mit einem Zeitzeugen aus eigenen Reihen.

In wenigen Wochen beginnt im türkischen Antalya die diesjährige Weltklimakonferenz. Das Hilfswerk Misereor will auf die Verhandlungen aufmerksam machen – mit einer ungewöhnlichen Mitmach-Aktion.

Auf 1,5 Grad sollte die Erderwärmung im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter bis zum Ende des Jahrhunderts begrenzt werden. Das scheint aktuell unwahrscheinlich. Doch die UN betonen: Es kann noch erreicht werden.

Während der Olivenernte im israelisch besetzten Westjordanland eskaliert die Siedlergewalt. Kirchenführer verurteilen die Angriffe wie auch die Untätigkeit der Justiz.

Die EU-Bischöfe begrüßen die bisherigen Regeln für Künstliche Intelligenz, wünschen sich aber mehr Führung aus Brüssel. Sie verweisen in einer neue Erklärung auch auf das jüngste Lehrschreiben von Papst Leo XIV.

In Frankreich eskaliert es wie lange nicht mehr. Aus Protesten sind landesweit gewaltsame Ausschreitungen geworden. Die französischen Bischöfe verurteilen das; besonders der aus der Hauptstadt findet deutliche Worte.

Papst Leo XIV. wirbt für eine humanitäre Feuerpause in der russisch besetzten ukrainischen Stadt Oleschky. Sie soll Hilfslieferungen und eine sichere Evakuierung ermöglichen.

Am Sonntag wählt Brasilien einen neuen Präsidenten. Das Hilfswerk Misereor rechnet im Fall eines Sieges von Bolsonaro mit schweren Zeiten für Indigene und den Umweltschutz.
Weitere Weltkirche-Meldungen: