
Die katholischen Bischöfe der Kirchenprovinz Juba warnen vor einer zunehmenden politischen und humanitären Krise im Südsudan. Vor den für Dezember 2026 geplanten Wahlen rufen sie zu Dialog, Einheit und einem Festhalten an der verfassungsmäßigen Ordnung auf.

Die Großstadt El Obeid im südlichen Sudan steht im Visier von Milizen. Nahrungsmittel werden knapp. Die Anklägerin des Internationalen Strafgerichtshofs befürchtet Massaker.

Im südsudanesischen Bundesstaat Warrap sind bei neuen Zusammenstößen zwischen Bevölkerungsgruppen mindestens 19 Menschen getötet worden. Die Behörden befürchten eine weitere Eskalation.

Nach schweren Angriffen im Norden des Südsudan mit mindestens 169 Toten haben die katholischen Bischöfe des Sudan und des Südsudan zu Besonnenheit und einem Ende der Gewalt aufgerufen. Sie warnen vor einer „Kultur der Rache“ – und fordern unabhängige Aufklärung