
Auch nach 1945 haben Sinti und Roma in Deutschland Unrecht erlebt. Nun soll eine Kommission diesen Teil der Geschichte aufarbeiten. Acht Mitglieder wurden berufen.

Gut eine halbe Million Sinti und Roma wurde im Nazi-Terror getötet. Doch kaum noch Überlebende könnten davon erzählen und die Erinnerung wachhalten, warnt der Antiziganismusbeauftragte des Bundes bei einer Gedenkveranstaltung in Oswiecim. Auch ein Bischof äußerte sich.

Seit vier Jahren dokumentiert eine Meldestelle Fälle von Antiziganismus. Die Zahlen zeigten deutlich, dass es sich bei der Ablehnung von Sinti und Roma nicht um ein Randphänomen handele, sagt der Geschäftsführer.