
Gut eine halbe Million Sinti und Roma wurde im Nazi-Terror getötet. Doch kaum noch Überlebende könnten davon erzählen und die Erinnerung wachhalten, warnt der Antiziganismusbeauftragte des Bundes bei einer Gedenkveranstaltung in Oswiecim. Auch ein Bischof äußerte sich.

Mit dem Verschwinden der Zeitzeugen wächst nach Ansicht europäischer Gedenkstätten ihre Verantwortung. In einer Erklärung fordern sie politische Unabhängigkeit und warnen vor Hass und Demokratiefeindlichkeit.

Die Zeugen Jehovas wurden in der NS-Zeit in Konzentrationslager deportiert und ermordet. An ihre Schicksale erinnert nun ein fünf Meter hoher Baum aus Bronze in Berlin. Er steht an einem historischen Ort.