
Abkühlung im Wasser? Relativ. Forscher maßen im vergangenen Monat neue Höchstwerte in den Weltmeeren. Zusammen mit einem El Niño im Pazifik deutet das die Richtung der globalen Temperatur an: weiter aufwärts.

Am 8. Juni ist Welttag der Ozeane. „Nur was man kennt, kann man schützen“, heißt es. Wenn es danach geht, steht es schlecht um das Meer. Auch wenn rund 70 Prozent der Erde von Ozeanen bedeckt sind – dieser Lebensraum ist kaum erforscht. Die Zeit drängt.

Für den Tourismus vor Ostern und der Fußball-WM ist das keine gute Nachricht: Im Bundesstaat Quintana Roo mit seinen Urlaubszentren rund um Cancún wird eine Seegras-Schwemme erwartet – auch eine Folge des Klimawandels.