
Die Kämpfe im Ostkongo erschweren die Bekämpfung von Ebola massiv. Der Chef der Weltgesundheitsorganisation fordert deshalb einen Waffenstillstand.

Im Kampf gegen die neue Ebola-Epidemie in Teilen des Kongo sind Eile und Sorgfalt geboten, warnen Hilfsorganisationen. Die Menschen brauchten Aufklärung über Ansteckungswege – und eine Verbesserung der humanitären Lage.

Heute startet in Genf die Weltgesundheitsversammlung. Misereor prangert im Vorfeld vor allem fehlende Gelder in Milliardenhöhe für Hilfsorganisationen wie die WHO an: „Das kostet Menschenleben.“

Helfen im Krieg ist lebensgefährlich: 21 Helfer von Ärzte ohne Grenzen sind in den vergangenen zehn Jahren bei Angriffen getötet worden. Staatliche Akteure sind mitschuldig.

Die katholische Kirche ist weltweit einer der wichtigsten Träger von Kliniken und medizinischen Einrichtungen. Nach dem Willen des Papstes soll sie sich für eine gerechtere Gesundheitsversorgung einsetzen.

Die Demokratische Republik Kongo zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Auch wenn Ebola zuletzt erfolgreich bekämpft wurde, ist das Gesundheitssystem teils in beklagenswertem Zustand. Jetzt kommt eine gefährliche Seuche hinzu.