
Seit August 2021 hatte der Deutsche Christian Schmidt in Bosnien und Herzegowina das Zusammenleben nach Maßgabe des Dayton-Abkommens zu sichern. Jetzt wirft er das Handtuch. Offenbar spielten die USA eine Rolle.

In Bosnien-Herzegowina ist auch noch drei Jahrzehnte nach dem Krieg das Zusammenleben angespannt; die Nachkriegsordnung steht in der Kritik. Auch ein Kardinal ist unzufrieden.

Der Weltkirche-Bischof der Deutschen Bischofskonferenz zieht nach einem Besuch in Bosnien-Herzegowina ein eher optimistisches Fazit. 30 Jahre nach dem Bosnienkrieg sieht er die Religionsgruppen als engagierte Partner.

Der Vorsitzende der Unterkommission für den Interreligiösen Dialog der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Bertram Meier, ist am Dienstag zu einer viertägigen Reise in Bosnien und Herzegowina eingetroffen. Im Zentrum der Gespräche stehen die interreligiöse Zusammenarbeit sowie die Lage der katholischen Minderheit.

Junge Leute in den Job bringen, Flüchtlingen aus Berg-Karabach eine wirtschaftliche Perspektive eröffnen sowie psychosoziale Programme für Kriegsopfer: Der Aktionsrat des Hilfswerks Renovabis hat über die kommenden Förderprojekte entschieden.