Münzen sind aufeinandergehäuft. Bild: Dilok/stock.adobe.com

„Zufriedene Genügsamkeit“ als Perspektive für Gesellschaft und Pastoral?

Veranstaltung für Mitarbeiter*innen in der Pastoral und Interessierte im in:spirit Begegnungshaus in Steyl (Niederlande).

Das Streben nach Wachstum ist in unsere Kultur tief eingeschrieben – sie prägt uns individuell, gesellschaftlich und kirchlich/pastoral. Gleichzeitig scheint der Fortschrittsanspruch der westlichen Moderne nicht mehr aufrechtzuerhalten.

Ohnehin sind wir übersatt, haben genug von allem und fragen uns nicht selten, was wir loswerden könnten, welchen Ballast es loszuwerden gilt. Darin liegt auch eine Paradoxie, muss man sich „zufriedene Genügsamkeit“ vielleicht auch leisten können.

Reflexionen auf eine „Postwachstumsgesellschaft“, auf Suffizienz, eine „Ethik des Genug“ sowie pastorale „Exnovation“, die alle dem „Mehr“ das „Wenige(r)“ oder „Wesentliche“ gegenüberstellen, sollen an dieser Stelle auf ihr Anregungspotential hin befragt werden.

Der Kurs ist entsprechend als gemeinsame Suchbewegung angelegt und ermöglicht den Teilnehmenden auf den unterschiedlichen Ebenen – persönlich, gesellschaftlich, pastoral – neue Perspektiven zu entwickeln, dem Wachstumsstreben zu entwachsen und in „zufriedener Genügsamkeit“ (LS) das eigene Leben, Gesellschaft und Pastoral mitzugestalten.

Kursleitung: Dr. Luisa Fischer, Dr. Eva Baillie

Termin: 01.09.-04.09.2026

Ort: Steyl, in:spirit Begegnungshaus

Anmeldung bis 21.07.2026

Bild: Dilok/stock.adobe.com

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