100 Jahre Weltmissionssonntag: Im Jubiläumsjahr zeichnet Missio München eine SPD-Politikerin für ihr Engagement in der Weltkirche aus.
Der Pauline-Jaricot-Ehrenpreis 2026 des katholischen Hilfswerks Missio München geht an die SPD-Politikerin Bärbel Kofler (59). Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung erhält die undotierte Auszeichnung für ihr besonderes Engagement in der Weltkirche, wie das Hilfswerk am Dienstag mitteilte. Missio-Präsident Wolfgang Huber wird sie am 20. Oktober in München überreichen. Die Verleihung findet im Rahmen des Monats der Weltmission statt.
Der von der international renommierten Künstlerin Mahbuba Maqsoodi gestaltete Preis wird von Missio München seit 2022 vergeben. Geehrt werden demnach Frauen, die durch ihren herausragenden Einsatz Hoffnungsträgerinnen für andere sind – visionär und innovativ wie Pauline Jaricot (1799-1862). Sie war Ideengeberin der Päpstlichen Missionswerke, Vordenkerin von Missio München, und wurde im Mai 2022 im französischen Lyon seliggesprochen.
An der Feier in München wird laut der Ankündigung auch Kardinal Désiré Tsarahazana, Erzbischof von Toamasina, teilnehmen. Er ist der ranghöchste Vertreter der katholischen Kirche Madagaskars, des diesjährigen Beispiellandes im Monat der Weltmission.
2026 jährt sich der Sonntag der Weltmission – die größte Solidaritätsaktion der Katholiken weltweit – zum 100. Mal. Seit seiner Einführung 1926 durch Papst Pius XI. engagieren sich Katholikinnen und Katholiken weltweit für die Kirche in den ärmsten Bistümern. Der Weltmissionssonntag soll Menschen über Länder und Kontinente hinweg verbinden.
Text: KNA | Bild: billionphotos.com/stock.adobe.com






