Eine Serie von islamistischen Terroranschlägen in Sri Lanka riss an Ostern 2019 Hunderte in den Tod. Ein Gericht sprach jetzt die Urteile.
Ein Gericht in Sri Lanka hat fünf Jahre nach dem Beginn des Prozesses um die Oster-Attentate von 2019 15 der 24 Angeklagten schuldig gesprochen. Das melden nationale Medien. Bei den islamistischen Anschlägen auf drei Kirchen und drei Hotels während der Osterfeierlichkeiten waren mehr als 260 Menschen getötet und rund 500 verletzt worden. Ein Strafmaß für die Verurteilten, zu denen auch der mutmaßliche Drahtzieher Naufer Moulavi gehört, wurde noch nicht festgesetzt.
Die Staatsanwaltschaft hatte Anklage in 23.270 Punkten erhoben, darunter Verschwörung zu terroristischen Zwecken, Verbindung zu islamistischen Extremisten, Waffen- und Munitionsbesitz sowie Mord. Von denen, die die Anschläge ausführten, wird laut Medienberichten niemand mehr als lebend vermutet.
Text: KNA | Bild: boyloso/stock.adobe.com






