Gemeinsam mit Papst Leo XIV. werden sich im kommenden Jahr hunderttausende junge Menschen aus aller Welt auf den Weg nach Korea machen. Denn: Es ist wieder Weltjugendtag.
In rund 10 Monaten beginnt in Korea der Weltjugendtag. Zwischen dem 3. und 8. August werden dazu hunderttausende junge Menschen in der Hauptstadt Seoul erwartet. Für den Start der heißen Vorbereitungsphase kamen daher in der vergangenen Woche mehr als 250 Verantwortliche aus Bischofskonferenzen und der Jugendpastoral aus aller Welt zusammengekommen, um sich vor Ort über den Stand der Planungen für den 41. Weltjugendtag zu informieren.
Aus Deutschland nahmen daran Vertreter der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj) teil. Die afj leitet und koordiniert die deutschlandweiten Vorbereitungen im Auftrag der Jugendkommission der Deutschen Bischofskonferenz und des Sekretariats der Deutschen Bischofskonferenz zusammen mit den (Erz-)Bistümern, Jugendverbänden und weiteren Partnern.
Wie aus einer Pressemitteilung der Deutschen Bischofkonferenz hervorgeht, zeigte sich bei dem Treffen in der vergangenen Woche, dass die Vorbereitungen zügig voranschreiten. „Wir erleben hier sehr herzliche Gastgeber, die hochprofessionell auf diesen Weltjugendtag hinarbeiten“, wird afj-Leiter Dr. Paul Metzlaff zitiert. Zahlreiche Länder planten mit großen Pilgergruppen und berichteten von einem hohen Interesse junger Menschen, heißt es.
Start der Registrierung Ende Oktober
Neben der besonderen Erfahrung eines Weltjugendtages in Asien trägt dazu offenbar auch die weltweite und besonders unter Jugendlichen verbreitete Popularität der koreanischen „K-Culture“ bei. Bereits Ende Oktober 2026 soll die Registrierung für Pilgerinnen und Pilger aus aller Welt beginnen.
Viele Pilgerinnen und Pilger werden im kommenden Jahr dabei bereits etwas früher anreisen. Denn: Ende Juli finden in den koreanischen Diözesen bereits „Tage der Begegnung“ statt. Vorgesehen sind unter anderem Begegnungen in Familien und Pfarreien. Zu den prägenden Orten werden vermutlich die Kathedrale von Myeongdong und die koreanischen Märtyrerstätten wie Jeoldusan gehören.
Spannend ist dabei auch die besondere Historie der Kirche in Korea. Man habe eine Kirche kennengelernt, deren Geschichte in besonderer Weise vom Glaubenszeugnis der Märtyrerinnen und Märtyrer geprägt ist, berichtet Metzlaf nach seinem Besuch vor Ort. „Anders als in vielen anderen Ländern liegen die Anfänge der katholischen Kirche in Korea wesentlich im Engagement von Laien“, betont er.
Text: dr/weltkirche.de mit Infos von DBK | Bild: WYD Seoul 2027 Foundation



