Jordanische Flagge 2024. Bild: Christof Haverkamp/KNA

Jordaniens größtes Wüstental bekommt einen Radweg

Drahtesel statt Kamel: Wer die Faszination des Wadi Rum im Schweiße seines Angesichts erfahren will, kann dies nun auf einer eigenen Fahrradpiste tun. Jordanien baut den Ökotourismus aus.

Im Wadi Rum, dem größten und spektakulärsten Wüstental Jordaniens, gibt es jetzt einen eigenen Radweg. Die 19 Kilometer lange Piste solle Öko- und Abenteuertourismus fördern und das Konzept der Nachhaltigkeit an einem der bedeutendsten Besucherziele des Königreichs etablieren, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Petra.

Die Route ist den Angaben zufolge Teil eines öffentlichen Projekts, das touristische Angebote in dem als Unesco-Welterbe gelisteten Schutzgebiet diversifizieren und Anreize für einen längeren Aufenthalt schaffen will. Der Radweg verläuft baulich getrennt neben der bestehenden Straße für Kraftfahrzeuge, die vom Ort Rashidiyah am King’s Highway zur Beduinensiedlung Wadi Rum Village führt.

Das unweit der Hafenstadt Akaba gelegene Wadi Rum ist neben der Felsenstadt Petra die wichtigste Touristenattraktion Südjordaniens. Seine mächtigen Felswände mit Sandstein- und Granitformationen dienten unter anderem als Kulisse für den Film „Lawrence von Arabien“.

Text: KNA | Bild: Christof Haverkamp/KNA

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