Seismograph, Symbolbild Erdbeben. Bild: vchalup/stock.adobe.com

Dutzende Tote nach Erdbeben vor philippinischer Küste

Nach einem verheerenden Beben haben die Behörden auf den Philippinen mit der Hilfs- und Bergungsaktion begonnen. Die Zahl der Todesopfer steigt immer weiter.

Einen Tag nach dem schweren Erdbeben im Süden der Philippinen wird am Dienstag das Ausmaß der Katastrophe sichtbar. Mindestens 37 Personen kamen ums Leben, Hunderte erlitten Verletzungen, wie philippinische Medien berichteten. Rettungskräfte suchen in den Trümmern der eingestürzten Gebäude nach weiteren Opfern.

Insgesamt sind in der Region mehr als 77.000 Menschen betroffen. Zahlreiche Brücken und Straßen wurden zerstört. Die Behörden bereiten unterdessen die Errichtung von Zeltunterkünften für jene vor, die ihr Obdach verloren haben. Die Verteilung von Hilfsgütern hat begonnen.

Das Beben der Stärke 7,8 hatte sich am Montagmorgen vor der Insel Mindanao ereignet. Es folgten mehrere Nachbeben von geringerer Intensität. Mehrere Länder, darunter auch Deutschland, haben den Philippinen Unterstützung bei der Bewältigung der Katastrophe angeboten.

Text: KNA | Bild: vchalup/stock.adobe.com

Mehr aus der Weltkirche

  • Die Ware „Mensch“

    Die Ware „Mensch“

    Menschenhandel gilt zu Recht als eines der abscheulichsten Verbrechen unserer Zeit – und es ist zugleich ein Milliardengeschäft. Die Europäische Union schätzt die Profite, die mit der „Ware Mensch“ gemacht werden, auf mehr als 46,9 Milliarden Euro pro Jahr. Und einer erst kürzlich vorgestellten Studie der EU-Kommission zufolge hat der Menschenhandel in der Europäischen Union…


  • Das „System Menschenhandel“

    Das „System Menschenhandel“

    Menschenhandel – ein perfides Verbrechen. Die Täter agieren lautlos, skrupellos und grenzenlos. Ihre Opfer schweigen aus Angst und Scham. Die Profiteure bleiben unerkannt. Das macht Ermittlungen schwierig. Verlässliche Zahlen gibt es nicht, die Dunkelziffern sind hoch. Anhand des Schicksals einer jungen Rumänin in Deutschland zeigt Inge Bell, wie das unfassbare System Menschenhandel hier und heute…



Weitere Weltkirche-Meldungen: